Bundestagswahlen 2017

Eine wesentliche Aufgabe der Kreis- und Stadtjugendringe ist die jugendpolitische Bildung. Aus diesem Grund haben wir vom Kreisjugendring Mühldorf am Inn uns entschieden, die Aktion „17 Fragen in 11 Wochen“ zur Bundestagswahl 2017 durchzuführen. Diese Aktion wurde vom Kreisjugendring München Land entwickelt und allen Kreis- und Stadtjugendringen zur Verfügung gestellt.

Beschreibung der Aktion

Es werden an alle Direkt-Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 unseres Wahlkreises 17 Fragen verschickt mit der Bitte diese zu beantworten. Wir werden wöchentlich (jeden Freitag) 1-2 Fragen mit den Statements der Politiker auf unserer Homepage veröffentlichen. Unser Jugendradio „Hörarena“ die jeden Montagabend 18.00 – 20.00 Uhr auf ISW sendet wird das Thema auch aufgreifen.

Wir möchten mit dieser Aktion die jungen Wähler informieren, dass sie aktiv mitgestalten können und sich ihrer Verantwortung bewusst werden.

Folgende Kandidaten wurden befragt:

Bubendorfer Sandra (FDP);  Heidrich Annette (SPD);  Mayer Stephan (CSU);  Multusch Oliver (AFD);  Sieber Elisabeth (ÖDP);  Uldahl Peter (Bündnis 90/Die Grünen);  Utz Erich (Die Linke)

Um die Antworten zu lesen bitte auf die Frage klicken!

„17 Fragen in 11 Wochen“

  • Für Politiker*innen –
  1. Wie stehen Sie zu einer Absenkung des Wahlalters? Ab wann sollen junge Menschen ihre Stimme abgeben dürfen? (Veröffentlicht am 14.07.2017)
  2. Wie schaffen Sie bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen? (Veröffentlicht am 14.07.2017)
  3. Auch wenn der ÖPNV in erster Linie eine kommunale Aufgabe ist. Wie können Sie sich auf der Bundesebene für eine günstige und attraktive Mobilität für Kinder und Jugendliche einsetzen? (Veröffentlicht am 21.07.2017)
  4. Wie kann Ihre politische Arbeit dazu beitragen mehr Freiräume und Experimentierfelder für Kinder und Jugendliche zu schaffen? (Veröffentlicht am 21.07.2017)
  5. Nachhaltigkeit ist ein großes Wort und wichtiges Vorhaben v.a. für junge Menschen, denn es geht um ihre Zukunft. Wofür werden Sie sich konkret stark machen? (Veröffentlicht am 31.07.2017)
  6. Was werden Sie tun, damit in der Gesellschaft der Druck auf Kinder- und Jugendliche reduziert wird, Entschleunigung stattfinden kann und junge Menschen auch wirklich Kinder und Jugendliche sein dürfen? (Veröffentlicht am 31.07.2017)
  7. Welche Rolle spielen für Sie junge Menschen in der Gesellschaft? (Veröffentlicht am 04.08.2017)
  8. Welche politischen Mittel werden Sie anwenden um Chancengerechtigkeit zu schaffen und dauerhaft zu gewährleisten? (Veröffentlicht am 04.08.2017)
  9. Welchen Beitrag leistet Ihre Politik, damit Ausgrenzung und Abwertungen keine Chance haben und sich Deutschland als weltoffen präsentiert und niemand Angst haben muss aufgrund von bestimmten Merkmalen diskriminiert und ausgegrenzt zu werden? Wie tragen Sie in Ihrer politischen Arbeit zur Akzeptanz von Vielfalt und Unterschiedlichkeit bei und setzen sich für Barrierefreiheit in jeder Hinsicht ein? (Veröffentlicht am 10.08.2017)
  10. Wie wollen Sie das Vertrauen junger Menschen in die Politik stärken? (Veröffentlicht am 10.08.2017)
  11. Wie werden Sie sich als Abgeordneter dafür einsetzen, dass eine breite Sensibilisierung gegen Rechtspopulismus stattfindet? (Veröffentlicht am 18.08.2017)
  12. Wie bringen Sie den europäischen Gedanken Jugendlichen näher? Werden Sie Internationale Jugendbegegnungen von der Bundesebene aus stärken und bspw. bürokratische Hürden senken? (Veröffentlicht am 18.08.2017)
  13. Jugendkultur ist bunt. Wie fördern Sie Jugendkulturarbeit? Welche Rolle spielt aus Ihrer Sicht die Digitalisierung?(Veröffentlicht am 25.08.2017)
  14. Sehen Sie eine Notwendigkeit den Jugendschutz zu stärken? Wie stehen Sie zur Legalisierung von Cannabis? (Veröffentlicht am 02.09.2017)
  15. Was bedeutet für Sie Jugendarbeit und auf welche Unterstützung dürfen wir bauen? (Veröffentlicht am 10.09.17)
  16. Werden Sie sich für den Abbau bürokratischer Hürden in der ehrenamtlichen Jugendarbeit einsetzen und wie werden Sie dieses Thema angehen? Welche weiteren Anreize für Soziales und ehrenamtliches Engagement werden Sie schaffen? (Veröffentlicht am 15.09.17)
  17. Wie werden Sie in Ihrer politischen Arbeit die Belange junger Menschen berücksichtigen? Welche drei Punkte für die Jugend gehen Sie konkret nach der Wahl an?

Bubendorfer Sandra, FDP

Ich selbst sehe durch mein politische Tätigkeit wie engagiert junge Menschen unter 18, in politischen Parteien und anderen Jugendorganisationen sind und ich weiß, dass sie oft überdurchschnittlich gut über aktuelle politische Debatten informiert sind. Doch es ist auch zu beobachten, dass viele Jugendliche kaum aktuelle Nachrichten verfolgen und sich erst recht nicht mit politischen Programmen auseinandersetzten. Deshalb bin ich für die Absetzung des Wahlalters mit der Bedingung, dass politische Bildung an Schulen intensiviert und reformiert werden muss.

Heidrich Annette, SPD

Jungen Menschen sollte die Möglichkeit der Mitgestaltung und Mitbestimmung unseres Landes haben. Immerhin haben sie noch ihre ganze Zukunft vor sich. Daher bin ich für ein Wahlrecht ab 16 und halte es genauso wie unsere Jusos für den richtigen Weg die Selbstbestimmung junger Menschen zu stärken.

Mayer Stephan, CSU

Ich persönlich sehe die Absenkung des Wahlalters auf unter 18 Jahre äußerst kritisch, da erst mit Erreichen der Volljährigkeit Kinder und Jugendliche voll geschäftsfähig sind und nicht mehr der gesetzlichen Fürsorge und Erziehung durch ihre Eltern unterfallen. Daher sollte in meinen Augen eine verantwortungsvolle und mündige Entscheidung – wie es beispielsweise bei Bundestags-, Landtags- oder auch Kommunalwahlen der Fall ist – erst mit Erreichen der rechtlichen Eigenständigkeit einhergehen.

Multusch Oliver, AFD

Leider hat uns bis zur Veröffentlichung keine Antwort erreicht.

Sieber Elisabeth, ÖDP

Minderjährige im Alter von 14 bis 18 Jahren können sich auf Antrag bis sechs Wochen vor der Wahl in die Wählerlisten eintragen lassen und sind dann wahlberechtigt. Die Zustimmung der Sorgeberechtigten ist dazu nicht erforderlich.

Uldahl Peter , Bündnis 90 / die Grünen

Wir Grüne versuchen seit Jahren das Wahlalter auf 16 zu senken und ich persönlich stehe dieser Forderung sehr positiv gegenüber. Die Forderung ist auch in unserem Wahlprogramm zur Bundestagswahl verankert. Unser Nachbarland Österreich hat bereits 2007 beschlossen, dass alle ab 16 Wählen dürfen. Österreich ist, soweit ich weiß, nicht im Chaos versunken.

Utz Erich, die Linke

Ich bin nicht für die Absenkung des Wahlalters. Junge Menschen sollten vor dem Erreichen des Wahlalters möglichst umfassende Wissens- und Lebenserfahrung gesammelt haben und analog der Volljährigkeit 18 Jahre alt sein.

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Frage 1: Wie stehen Sie zu einer Absenkung des Wahlalters? Ab wann sollen junge Menschen ihre Stimme abgeben dürfen?
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